Karl - Land Rover Defender 110 Td5

 

Wir besitzen unseren Reisegefährten seit Februar 2016. Damals waren wir auf der Suche nach einem bezahlbaren Defender 110. Nach einigen Wochen auf der Suche sind wir auf einen vollständig originalen Defender 110 in der Nähe von Stuttgart aufmerksam geworden. Kaufentscheidend war sowohl der akzeptable Zustand als auch der Preis von 8000€.

Mit knapp 285tkm hatte er bereits den einen oder anderen Mangel, was sich in den folgenden Jahren jedoch nicht als kritisch herausstellen sollte. Kurz nach dem Kauf bekam unser Defender übrigens auch seinen Namen. Ursprünglich bezeichneten wir ihn aufgrund seines Alters und dem verbesserungswürdigen Zustands als „Klapper Karl“. Heute nutzen wir nur noch die Kurzform „Karl“.

Ausgebaut mit einem einfachen Campingausbau (festes Bett, Stauboxen, Kühlschrank, Markise) ging es dann im Sommer 2016 auf die erste Offroadreise nach Korsika.

Karl 1.0 - Ein Hubdach entsteht in Eigenbau

 

Nach der Instandsetzung verschiedener technischer Bauteile (Bremsen, Fahrwerkslager, Kupplung, Ölundichtigkeiten, und vieles mehr) bauten wir im Winter 2016/2017 gemeinsam mit  unserem Freund Jan ein Hubdach + Innenausbau, um den Wohnraum zu erweitern und Ausbaustufe 1 zum Camper fertigzustellen. Im vorigen Winter wurde sein Defender bereits mit dem gleichen Umbau versehen, sodass uns die Arbeitsschritte deutlich leichter von der Hand gingen.

Der damalige Innenausbau

Karl 2.0 - Der Traum von einer Wohnkabine

Nach drei Jahren Campingerfahrung im Defender wussten wir was uns beim Overlanding wichtig ist. Zum einen stieg der Anspruch an unser Reisefahrzeug hinsichtlich Komfort und zum anderen ist uns klar geworden wie wir zukünftig reisen möchten. Die Anforderungen an den zukünftigen Wohnaufbau sahen wie folgt aus:

  • Rückzugsort im Fahrzeuginnenraum bei schlechtem bzw. kaltem Wetter in wohnlicher Atmosphäre inkl. Wärme- bzw. Kältedämmung
  • Uneingeschränkt Offroad-/Overlandtauglich (für unsere Ansprüche)
  • Ca. 100 Liter Wasservorrat inkl. Wasserfilteranlage
  • Containertauglich (High Cube Container)
  • Außendusche
  • Wasserboiler
  • Standheizung 
  • Ausreichend Stauraum

Die Idee sowie die Umsetzung teilten wir wieder mit unseren Freunden, deren Lastenheft jedoch noch einen dritten Sitz umfasste.

 

Gefesselt von der Idee wurden gemeinsam grobe Baupläne erstellt und Skizzen angefertigt, wie das Fahrzeug später wohl innen uns außen aussehen könnte.

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